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Gesundheit

Johannisbeeren - heimisches Superfood

Die Saison der Johannisbeere beginnt immer Ende Juni. Diese kleinen, roten, weißen oder schwarzen Beeren stehen leider nicht an oberster Stelle der Beliebtheitsscala. Zwischen Erdbeeren und Himbeeren werden sie oft stiefkindlich behandelt. Völlig zu Unrecht, wenn man sich anschaut, welch wertvollen Inhaltsstoffe sich unter ihrer prallen Haut verstecken. Kombiniere jetzt die Johannisbeeren mit Urgetreide und nutze den natürlichen Wirkstoffcocktail für deine Schönheit und Gesundheit. Außerdem bietet diese Komposition zwischen sauer, süß und nussig ein ganz neuartiges Geschmackserlebnis.

Johannisbeeren sind kleine Powerbeeren!  Aber was macht die Johannisbeere so gesund?

sekundäre Pflanzenstoffe

Johannisbeeren haben einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Diese haben keinen Nährwert, also keine Kalorien, beeinflussen deinen Körper aber in verschiedenen Bereichen sehr positiv. Lange Jahre wurde auf die sekundären Pflanzenstoffe keinen großen Focus gelegt. Daher der Name "sekundäre" Pflanzenstoffe. Wie immer mehr bekannt wird, haben diese Pflanzenstoffe ihren Namen sehr zu unrecht, was wir am Beispiel der Johannisbeeren sehen können.

Johannisbeeren verfügen über einen hohen Anteil an Flavonoiden, Polyphenole und Carotionide. Diesen sekundären Pflanzenstoffen werden folgende positiven Wirkungen im Körper zugesagt: 

Sie erhöhen den HDL -Spiegel. Das ist das "gute" Cholesterin im Körper. Vom HDL Cholesterin sollte im Körper möglichst viel vorhanden sein. Es sorgt dafür, dass das "schlechte" LDL-Cholesterin aus den Zellen  zur Leber transportiert wird, wo es über die Galle ausgeschieden wird. Dadurch wird der "schlechte" LDL-Cholesterinspiegel gesenkt. Dieser sollte unbedingt niedrig gehalten werden.

Außerdem wirken die Sekundären Pflanzenstoffe entzündungshemmend, halten deine Gefäße gesund und regulieren deinen Blutdruck. Sie schützen vor Arteriosklerose - dieser Begriff ist dir sicher als Gefäßverkalkung besser bekannt.  Sekundäre Pflanzenstoffe schützen deine Zellen durch Antioxidantien vor freien Radikalen. Freie Radikale bilden sich ständig im Körper, was auch nicht weiter schlimm ist. Zum Problem wird es nur, wenn zu viele freie Radikale im Körper unterwegs sind. Denn dann beginnen Sie, deine Zellen zu zerstören. Antioxidantien sind deine wichtigsten Verbündete im Kampf gegen diese freien Radikalen. Sie wirken quasi als "Radikalfänger" und wirken dem Alterungsprozess entgegen. Sie sind das beste Anti-Aging-Mittel überhaupt und verhelfen dir zu einer schöneren Haut.

Sekundäre Pflanzenstoffe können aber noch mehr.  Durch ihre tumorhemmende Wirkung wird ihnen außerdem ein Schutz vor Krebs zugesagt. Die entzündungshemmende Wirkung von Gerbstoffe sorgen für mehr Darmgesundheit indem sie deinen Darm vor Darmpilzen, -Viren, Bakterien und Keimen schützt.

Neben den sekundären Pflanzenstoffen glänzen die Johannisbeeren außerdem mit einer ordentlichen Portion Ballststoffe, Vitamine und Mineralstoffe

Ballaststoffe

Ballaststoffe kommen nur in pflanzlicher Nahrung vor. Man unterscheidet zwischen wasserlöslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Der wichtigste Vertreter der wasserunlösliche Ballaststoffe ist die Zellulose die hauptsächlich in Vollkorn vorkommen. Bei den wasserlöslichen Ballaststoffen ist besonders das Pektin (die Gerüstsubstanz bei Obst und Beeren) zu erwähnen. Pektine kommen in Johannisbeeren sehr reichlich vor und regen somit deine Darmtätigkeit an.  Außerdem schützen Pektine deine Darmschleimhaut und Darmzotten an der Dünndarmschleimhaut. Mit einer Kombination von Johannisbeeren und Urkorn kannst du den empfohlenen Tagesbedarf von mindestens 35 Gramm Ballaststoffe viel leichter erreichen und somit deine Darmgesundheit unterstützen.

Vitamine

Besonders zu erwähnen ist der Vitamin C-Gehalt in den schwarzen Johannisbeeren. Dieser ist 4 mal höher als in einer Zitrone. Mit 50g schwarzen Johannisbeeren, auch Cassisbeeren genannt, deckst du bereits deinen kompletten Tagesbedarf von 105mg an Vitamin C. Die roten und weißen schaffen diesen Wert nicht ganz. Sie enthalten pro 100g "nur" ca. 30 bis 50mg Vitamin C

Ebenfalls reichlich enthalten ist Vitamin E welches deine Zellen schützt und eine positive Wirkung auf deine Haut hat. Die enthaltenen B-Vitamine Niacin und Pantothensäure stärken deine Nerven und machen deine Haare gesund und glänzend.

Mineralstoffe 

Der hohe Mineralstoffgehalt an Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium machen diese säuerlichen Beeren vollens perfekt. Eisen brauchst du für die Blutbildung, Kalium wirkt Blutdruckregulierend, Kalzium ist wichtig für deinen  Knochendichte und Zahngesundheit und Magnesium ist unentbehrlich für deine Muskeln, Herz und Kreislauf.

übrigens:

Hast du gewusst, dass die Johannisbeeren ihren Namen vom Johannistag am 24. Juni haben? Der Überlieferung zufolge ist Johannes der Täufer genau 6 Monate älter als Jesus, der bekanntlich am 24.12. zur Welt kam. 
Und weil die Saison der Johannisbeeren immer um den 24.06. beginnt, haben sie ihren Namen von Johannes dem Täufer erhalten.

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